Es wird ernst…

Mein Korrekturexemplar von Createspace ist eingetroffen, superpünktlich und superschnell. Sie arbeiten dort wirklich grandios kundenfreundlich, muss ich einfach mal sagen.

Der nächste Schritt ist der unwiderruflich letzte vor der Veröffentlichung: das gedruckte Probe-Exemplar noch einmal gründlich prüfen. Ob alles an Ort und Stelle ist. Ob sich sich doch noch ein paar verrutschte Silbentrennungen oder falsche Anführungszeichen eingeschlichen haben. Ob mir stilistisch noch etwas auffällt. Mit anderen Worten: ich lese das ganze Buch, das ich eh schon singen kann, von vorne bis hinten noch einmal gründlich durch. Vieles sieht im Buchdruck ganz anders aus als am Bildschirm und sogar als Ausdrucke auf dem Papier.

Und dann? Dann geht es los, es kann nur noch wenige Tage dauern…

Ein gutes Omen: ich traf heute zufällig den ehemaligen Kollegen, der mir als Vorlage für Hendrik gedient hat… 😉 Ich hatte ihn seit Monaten nicht mehr gesehen.

Buch von außen

Buch von außen

Innenseite 1

Innenseite 1

Innenseite 2

Innenseite 2

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Endspurt

Im Blog hat sich lange nichts mehr getan. Aber ich habe eine Entschuldigung: ich editiere! Was im Klartext bedeutet, das Buch ist fertig, und jetzt wird es noch einmal von vorne bis hinten durchgearbeitet. Jeder einzelne Satz muss auf den Prüfstand, und – oh Gott – ich hab noch so viele Fehler gefunden…

Aber es wird. Als Veröffentlichungstermin habe ich den März angepeilt, und kann den Termin hoffentlich auch halten. Anfang März wäre toll, Mitte März ist wahrscheinlicher. Ende März ginge auch, aber daran denke ich lieber nicht, sonst fange ich wieder an zu trödeln.

Ich glaube, ich habe jetzt auch den endgültigen Titel, aber ich will nochmal drüber schlafen, bevor ich ihn allgemein bekannt gebe.

Ich werde das Buch mit „Createspace“ bei Amazon veröffentlichen, das scheint mir am einfachsten zu sein, und vor allem braucht man nicht in finanzielle Vorlagen treten. Das wird noch ein Kapitel für sich, den Text entsprechend einrichten, das Cover hochladen…

Oh.

Das Cover.

Das wird der nächste Blogeintrag. 🙂

Gelassenheit

Kitty beobachtete Ramón unauffällig, wie er mit raschen und zielsicheren Bewegungen die Küche aufräumte. „Ich dachte immer, eineiige Zwillinge sind sich unglaublich ähnlich. Aber Du bist ganz anders als Juan. Gelassen, entspannt, ruhig…“

Ramón schüttelte energisch den Kopf. „Zwei Seiten derselben Medaille, Kitty. Ich habe auch meine Ängste, die mich beunruhigen. Und zwar so sehr, dass ich mich jahrelang in den Wäldern von La Gomera versteckt habe. Bis Prinzessin Karolin kam und mich wachgeküsst hat.“

„So, wie ich Karolin kenne, war das eher ein Tritt in den Hintern, als ein Kuss“, sagte Kitty trocken.

Kitty jetzt auf Twitter

Es ist ein Experiment. Eine Ergänzung.

Kitty hat jetzt einen Twitter-Account und wird uns an ihrem täglichen Leben teilhaben lassen. Im Moment übt sie noch, aber vielleicht erfahren wir im Laufe der Zeit das eine oder andere Detail aus ihrem unruhigen Leben mit Juan.

Auf Twitter findet Ihr sie unter @kitty_sander, die Tweets können aber auch auf dieser Seite, in der rechten Spalte unterhalb des Bildes, mitgelesen werden.

Pflanzen

Wie man schon gesehen hat, spielt ein Teil meines Romans in der freien Natur (siehe auch Moose, Farne und Flechten), auf La Gomera. Nun gibt es natürlich unterschiedliche Herangehensweisen, wie man die Forschungen eines Arztes, der sich mit Naturheilkunde beschäftigt, beschreibt. Nur sehr oberflächlich, wenn man keine Ahnung hat, aber ich möchte natürlich, dass alles stimmt, was ich schreibe. Daher muss ich Fachleute befragen.

Da fallen mir als erstes Biologen und Mediziner ein, die mir sagen können, welche Pflanzen wo wachsen, wie sie aussehen, welche Bedingungen sie brauchen (das wäre etwas für den Biologen), und dann, was man möglicherweise mit den Inhaltsstoffen anfangen kann (hier kommt der Mediziner ins Spiel).

Ist es wirklich möglich, aus Lorbeer und Moosen eine hochwirksame Salbe herzustellen? Und welche Ingredienzien werden sonst noch dafür benötigt, ist das in einer Hütte im Wald überhaupt machbar? Wie lange halten die Sachen? Und, ganz wichtig: wie macht man aus Kräutern, im Wald, einen leckeren Likör? 😉

Zum Glück kenne ich einen Biologen, den ich fragen kann. Nur den Mediziner muss ich noch finden. Oder vielleicht tut’s auch ein Apotheker? 🙂

Moose, Farne und Flechten

Und wieder ein bisschen Recherche neben dem Schreiben. Nebelwald auf La Gomera, „Nationalpark Garajonay„. Hier herrscht konstant hohe Luftfeuchtigkeit, ein Paradies für Farne, Moose und Flechten, die ältesten Pflanzen auf der Erde überhaupt. Wobei Farne giftig sind. Farne können dort bis zu zwei Meter hoch werden. Und bestimmte Flechten werden zum Beispiel auch heute noch als Hustenmittel verwendet. Die Wissenschaft von den Moosen heißt Bryologie. Die drei klassischen Sippen der Moose heißen Hornmoose, Lebermoose und Laubmoose.

Was das mit Kitty und Juan zu tun hat? Nun, mit den beiden nur wenig – aber Ramón ist hier zu Hause und kennt jede Pflanze in- und auswendig. Alle sollen in Zukunft von seinem Wissen profitieren – wenn es nach Karolin geht. Aber da prallen zwei Dickschädel aufeinander. Man darf gespannt sein, wer gewinnt.

Hier ein Eindruck, wo Ramón und Karolin sich gerade befinden:

http://www.storyal.de/story2008/bilder/la-gomera/nebelwald.jpg